Die Sache mit dem Glauben

Die Sache mit dem Glauben

Autor: Markus Rex

 

Es soll hier nicht allgemein um den christlichen Glauben als solchen gehen, sondern um die so genannte „Glaubenslehre“. Bei dieser geht es im Kern darum, spezifische Segnungen, die uns in der Bibel zugesagt werden, ganz praktisch im Glauben in Anspruch zu nehmen und dabei zu erwarten, dass sie dann (u.a. auch) physisch in Erscheinung treten. Manche Leute streiten sich darüber, ob E.W. Kenyon oder K.E. Hagin die Glaubenslehre „erfunden“ hat – das Original kommt von Jesus, nachzulesen im Markus-Evangelium Kapitel 11. Er war mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem, als er von einem Feigenbaum essen wollte, jedoch keine Früchte daran fand. Daraufhin sprach er zum Baum, dass niemals mehr jemand eine Frucht von ihm essen werde. Auf Seine Worte hin, verdorrte der Baum von einem Tag auf den anderen. Als die verwunderten Jünger Jesus darauf hin ansprachen, gab er ihnen folgende Erklärung:
 

Markus 11,22-24

22 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! 23 Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt. 24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden!

 

Jesus sagte klar und deutlich, dass wir das bekommen können, wofür wir beten bzw. was wir sprechen, vorausgesetzt wir glauben, dass es uns zuteil werden wird.

Die Gegner der Glaubenslehre argumentieren, dass das so nicht gemeint sein kann (meistens deshalb, weil sie es selbst nicht so erleben). Doch wenn das nicht in dieser Weise gemeint ist, wie ist es dann gemeint? Wenn Jesus an dieser Stelle nicht meint, was er gesagt hat, wie wollen wir dann an anderen Stellen sicher sein, dass er meint, was er sagt? Zum Beispiel, dass er eines Tages wiederkommen und uns mit zu seinem Vater in den Himmel nehmen wird (vergl. Joh 14,1-2). Wer die Bibel ernst nimmt, muss glauben, dass Jesus das, was er in o.g. Versen sagte, auch genau so gemeint hat. Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass es Jesus war, der diese Worte sprach und mit „Wahrlich“ bekräftigte. Wir müssen sehr sorgfältig mit dem Wort Gottes umgehen, damit wir nicht immer mehr Aussagen in der Bibel hinterfragen und am Ende gar nichts mehr glauben können (was leider auf mehr und mehr Kirchenmitglieder zutrifft).

„Die Sache mit dem Glauben habe ich schon mal ausprobiert, aber es hat nicht geklappt!“, ist von einigen enttäuscht zu hören. Nun, das kann viele Ursachen haben. Über den biblischen Glauben sind schon viele Bücher geschrieben worden (von K.E. Hagin, E.W. Kenyon, S. Wigglesworth, K. Copeland und viele andere). Deshalb möchte ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, weshalb manche bisher nicht das empfangen haben, wofür sie gebetet bzw. geglaubt haben, sondern empfehle weiterführende Literatur von den genannten Autoren zu diesem Thema.

In Krisenzeiten brauchen wir einen starken, tragfähigen Glauben. Leider ist der Glaube mancher Leute nicht zuletzt durch kritische Bemerkungen „wohlmeinender“ Christen eingebrochen. Deshalb möchte ich zunächst einmal auf häufige Einwände eingehen, die bezüglich der Glaubenslehre im Umlauf sind.
 
Ist der Glaube eine Anmaßung?
 
Einen spezifischen Segen im Glauben in Anspruch zu nehmen, halten Kritiker für eine Anmaßung Gott gegenüber. „Wir dürfen Gott nicht den Arm umdrehen. Er handelt souverän!“

In den Evangelien können wir ganz einfach nachlesen, wie Jesus die Sache mit dem Glauben beurteilte. Als er z.B. auf dem Wasser gehend zu seinen Jüngern im Boot kam, beanspruchte Petrus dasselbe für sich. Jesus reagierte nicht erbost über solche Dreistigkeit, sondern forderte ihn im Gegenteil dazu auf, auch auf dem Wasser zu laufen (Matth 14,24-33). Jesus lobte den Glauben des Hauptmanns von Kapernaum, der kanaanäischen Frau und den Glauben der Frau mit dem Blutfluss, die alle Heilung für sich bzw. andere kühn in Anspruch nahmen (Matth.8,10-11; 15,17-18; Mark 5,34). Jairus war mit Jesus schon auf dem Weg zu seinem dringend benötigten Wunder, als sein Glaube zu schwinden drohte. Jesus ermahnte ihn mit den Worten: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ (Mark 5,36). Im Gegensatz dazu war Jesus immer erbost darüber, wo Menschen in Not waren, aber die Hilfe Gottes wegen ihres mangelnden Glaubens nicht erhielten. Oft griff Jesus souverän ein, doch nicht selten hat er seine Jünger wegen ihres Kleinglaubens scharf zurechtgewiesen (Mark 4,38-40; 9,18-19). Wir sollten vorsichtig sein, das zu tadeln, was Gott wohlgefällig ist bzw. was Jesus lobte.
 
Ist alles nur Einbildung?
 
Besonders bei körperlicher Heilung durch Glauben sagen die Skeptiker, das sei alles nur eingebildet und nicht wirklich echt. Sie bezweifeln zum einen, dass der jetzt Gesunde, vorher nicht wirklich krank war. Zum anderen wird in Abrede gestellt, dass es Gottes übernatürliche Kraft war, die geholfen hat. „Es wäre auch so passiert!“ Es wird mit psychologischen Effekten argumentiert: „Du fühlst dich jetzt nur besser!“ Doch eine reale Hilfe durch Gottes Kraft wird nicht akzeptiert.
Ja, es gibt tatsächlich einige fragwürdige „Zeugnisse“, doch deswegen jede Glaubensheilung und Gebetserhörung unter den Generalverdacht zu stellen, nicht echt zu sein, ist unsachlich. Manche Leute argumentieren von dem Standpunkt aus, dass nicht sein kann, was nicht sein darf bzw. was nach ihrer Theologie gar nicht möglich ist. Sie verhalten sich wie die Pharisäer in Johannes 9,18-34. Christen, die so argumentieren, müssen sich ihrerseits die Frage gefallen lassen, ob sie sich ihre Erlösung womöglich auch nur einbilden.

Weil der Glaube objektiv nicht fassbar ist, aber trotzdem offensichtliche Auswirkungen zu beobachten sind, wie bspw. bei körperlicher Heilung, sei der Glaube nichts weiter, als ein Placebo-Effekt, meinen die Kritiker. Placebo heißt salopp ausgedrückt, du musst nur fest genug daran glauben, dann hilft es auch. Aus der Pharmazie sind erstaunliche Auswirkungen bei Probanden bekannt, obwohl die verabreichten Medikamente gar keine Wirkstoffe enthielten. Sie halfen aber trotzdem, wenn die Probanden sie für wirksam hielten.

Placebo wirkt allein durch eine Erwartungshaltung, denn reale Arzneien sind ja nicht enthalten. Das ist sozusagen ein natürlicher „Glaube“, den jeder Mensch hat. Er wirkt – und zwar zum Positiven als auch zum Negativen. Allein die Angst vor einer schweren Krankheit, kann bestimmte Symptome hervorrufen. Wenn aber der Arzt nach einer gewissenhaften Untersuchung nur eine harmlose Erkrankung diagnostiziert und der Patient ihm vertraut, erwartet er eine baldige Besserung – und siehe da, sie tritt tatsächlich ein. Diese Dinge sind nicht durch Studien belegt, aber dennoch oft zu beobachten.

An dieser Stelle müssen wir einfach mal feststellen, dass jeder Mensch als Gottes Schöpfung bestimmte Eigenschaften besitzt und Kräfte in sich trägt. Er kann schöpferisch tätig sein und sich selbst motivieren. Er besitzt Willensstärke, Selbstheilungskräfte des Körpers und mit seiner inneren Einstellung kann er sein Leben maßgeblich beeinflussen. Dazu kommen noch mehr oder weniger eigene Fähigkeiten und Möglichkeiten, sich selbst zu helfen.

All´ das dürfen wir aber nicht mit der Kraft und Wirksamkeit des biblischen Glaubens verwechseln, der auf Realitäten gegründet ist, die uns Gott in seinem Wort geoffenbart hat. Allerdings erwartet Gott, dass wir ihm bzw. seinem Wort ganz und gar vertrauen und mit ihm zusammenarbeiten. Der Glaube, den die Bibel erwähnt, hat vielmehr mit einer Entscheidung zu tun, als mit Einbildung. Dazu gehört natürlich eine positive Einstellung zum Leben, die durch Dankbarkeit gegenüber Gott zum Ausdruck gebracht wird und eine positive Haltung zur Bibel und dazu, was sie zum Thema Glauben und Empfangen zu sagen hat. Gott erwartet von uns, dass wir ihm gern gehorchen und sein Wort freudig umsetzen. Notwendig ist auch das aufrichtige Bekenntnis dessen, was wir glauben, sprich die Bestätigung aus unserem Mund, dass Gottes Wort recht hat.

Aus irgend einem Grund nehmen manche Leute an, dass nur weil das Wort Gottes uns z.B. Heilung zusagt und man das so akzeptiert und für sich möchte, sie auf irgendeine mysteriöse Weise automatisch auf uns kommen müsste. Wie vorher schon gesagt, müssen wir uns zuvor bewusst auf Gottes Seite stellen und mit Ihm zusammenarbeiten. Automatisch geschieht (fast) gar nichts. Wir müssen glauben und erwarten das Gottes Wort in unserem Leben genau das bewirkt, was es bezüglich unserer Situation aussagt. Gottes Wort ist lebendig und wirksam, Geist und Leben (Joh 6,63; Hebr 4,12), d.h. es hat nicht nur ideellen Wert, sondern ist tatsächlich kraftvoll und wirksam. So kannst du deinen kranken Kindern im Glauben an Markus 16,18 die Hände aufgelegen – und das Gebet des Glaubens bewirkt Besserung bzw. Heilung.
 

Der biblische Glaube

 

Wenn wir herausfinden wollen, was an der Sache mit dem Glauben wirklich dran ist, müssen wir vor allem die Bibel dazu studieren. Im Folgenden möchte ich einige grundlegende Eigenschaften des Glaubens erörtern:

 

Glaube ist keine Technik, sondern eine Beziehung

 

Wenn es auch bestimmte Definitionen, Prinzipien und „Regeln“ für den Glauben gibt, glauben wir doch zuerst an eine Person, an Gott. Wir können nicht an Wunder glauben, ohne zuvor an den zu glauben, der die Wunder tut. Es gibt auch keine Rettung ohne den Erretter, Jesus. Wir praktizieren auch die Geistesgaben nicht losgelöst vom Heiligen Geist. Im christlichen Glauben geht es zuerst um eine persönliche Beziehung, die wir durch Jesus zu Gott haben (s. 1 Joh 1,1-3). Unser Glaube hängt maßgeblich davon ab, wie gut wir Gott durch sein Wort persönlich kennen. Natürlich ist mir bekannt, dass einige Leute ihren Glauben schon überzogen bzw. die Prinzipien des Glaubens missbraucht haben, in dem Versuch sich schnell mal ein paar Wünsche zu erfüllen. Doch Gott ist kein Wunschautomat und der christliche Glaube ist keine Technik, die wir anwenden, sondern eine Beziehung. Unser Glaube hat vor allem mit der Person Gottes zu tun und wir werden aufgefordert, an Ihn zu glauben.
 

Markus 11,22

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott!
 
Johannes 14,1

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
 
2. Timotheus 1,12

Aus diesem Grund erleide ich dies auch; aber ich schäme mich nicht. Denn ich weiß, an wen ich glaube, und ich bin überzeugt, daß er mächtig ist, das mir anvertraute Gut zu bewahren bis zu jenem Tag.
 
1. Petrus 1,8

Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude.

 

Unser Glaube ist einzig und allein auf Gott ausgerichtet (1 Petr 1,21). Keine Rituale bzw. geistlichen Aktivitäten können Ihn ersetzen. Deshalb werden wir auch nirgendwo in der Bibel explizit aufgefordert, z.B. an Gebet zu glauben. Natürlich glauben wir, dass unsere Gebete Auswirkungen haben, aber nur, weil Gott sie erhört. Manche Menschen meinen, dass sie erhört werden, wenn sie nur die richtige „Gebetstechnik“ anwenden, indem sie nur lange genug und mit der ausreichenden Anzahl von Leuten beten. Doch Jesus ermahnt uns, es ihnen nicht gleich zu tun (Matth 6,7-9). Gott ist die Quelle unseres (Glaubens-) Lebens. Kein Ritual darf Ihn ersetzen. Nicht das Abendmahl (bzw. die heilige Messe) vergibt Sünden und keine Taufe rettet Menschen, sondern allein Gott durch Jesus Christus.
 
Der Glaube muss „echt“ sein
 
Jeder weiß (manchmal aus eigener bitterer Erfahrung), dass es echte und falsche Freunde gibt. Soziale Netzwerke vermitteln uns die Illusion, dass wir tausende Freunde haben können. Doch es gibt einen großen Unterschied zwischen einem lockeren Kontakt und einer engen Freundschaft. Wie viele gute Freunde hat man wirklich? Wem würdest du ohne zu zögern mehrere tausend Euro leihen oder wer steht dir in echter Not zur Seite?
Mit dem Glauben verhält es sich ähnlich. Es gibt den echten biblischen Glauben, der dann aber auch echte, überprüfbare Resultate hervorbringt – und des gibt einen Glauben, den man sich nur zu haben einbildet. Manche Christen haben irgendwann einmal etwas von der Glaubenslehre „aufgeschnappt“, ohne sie jedoch wirklich verstanden zu haben. Andererseits sind seelischen Christen geistliche Dinge nicht so leicht zu vermitteln, besonders wenn sie nicht fest im Wort Gottes gegründet sind und nicht bereit sind, es in ihrem Leben praktisch umzusetzen, besonders wenn es dem „Fleisch“ unangenehm ist.

Leute, die in geistlichen Dingen, generell mit der praktischen Umsetzung, nicht geübt sind (vergl. 1 Tim 4,6-8; Hebr 5,14), probieren die Sache mit dem Glauben manchmal aus. Sie versuchen es rein technisch, z.B. mit dem Bekennen von Dingen, die sie sich wünschen oder indem sie die guten Erlebnisse bzw. Erfahrungen anderer nachahmen. Sie sind wie die Ägypter, die bei dem Versuch, das Rote Meer zu durchziehen, untergingen. Doch das ist noch lange kein Beweis dafür, dass es nicht auch den echten Glauben mit echten Resultaten gibt, wie wir es an den Israeliten sehen können (s. Hebr 11,29). Wenn du z.B. für Zuwachs deiner finanziellen Mittel glaubst, hilft bloße Einbildung nicht weiter. Entweder tust du, was Gottes Wort diesbezüglich sagt (und gibst z.B. den Zehnten) oder eben nicht. Ist dein Glaube echt, hältst du am Ende echtes Geld in der Hand.
 
Glaube ist messbar
 
Die Tiefe und Qualität von freundschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen ist messbar, aber natürlich nicht anhand von Maßeinheiten, die man auf Geräten ablesen kann. Wie eng eine Freundschaft ist, hat damit zu tun, wie gut sich die Partner kennen und wie sehr sie einander vertrauen.

Gemäß dem biblischen Zeugnis ist der Glaube auch messbar. Es gibt großen und kleinen Glauben, starken und schwachen Glauben (Matth 6,30; 8,10; Röm 4,19-20). Römer 12,3 berichtet von einem „Maß“ des Glaubens, das jeder Christ hat. Diese Maß ist jedoch keine statische Größe, sondern es kann zu- oder abnehmen. Es kommt ganz darauf an, wie eng die momentane Beziehung zu Gott ist und wieviel man sich mit Seinem Wort beschäftigt. Es ist schwer, den Glauben anderer Menschen zu beurteilen. Bei sich selbst aber ist es möglich, festzustellen, wo man im Glauben steht bzw. wofür man in einer konkreten Situation tatsächlich glauben kann.

Wie „fühlt“ sich der wirkliche Glaube denn an? Nun, etwa so, wie der „Glaube“ an starke Medikamente. Ein Patient, der mit einem dicken Hals zum Arzt geht und „nur“ ein Hausmittel und viel Ruhe verordnet bekommt, fühlt sich eventuell vernachlässigt und fragt sich, was er davon halten soll. Verschreibt der Arzt ihm hingegen ein wirksames Antibiotikum, ist er beruhigt und völlig überzeugt, dass er in 2-3 Tagen wieder leistungsfähig sein wird. Wer dem Wort Gottes wirklich glaubt und für sich in Anspruch nimmt, empfindet dieselbe bzw. größere innere Ruhe und Sicherheit, dass jetzt alles in Ordnung kommt.

Der Glaube ist so umfassend, dass wir dafür mehrere Synonyme in der Bibel finden. Die am häufigsten verwendeten Begriffe sind: Vertrauen, Zuversicht, Überzeugung, Ruhe, Sicherheit und Gewissheit (Röm 4,21; 2 Tim 1,12; Hebr 4,3; 10,35; 11,1).

Der Glaube ist die tiefste innerste Überzeugung, dass Gott da ist, ein unerschütterliches Vertrauen in seine Person bzw. an sein gütiges, fürsorgliches und liebevolles Wesen, und die feste Zuversicht, verbunden mit einer absoluten Sicherheit, dass er sein Wort hält. Solch ein Glaube ehrt Gott und Gott seinerseits belohnt ihn. (s. Hebr 11,6).
 

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