gestorben, begraben, auferstanden

gestorben, begraben, auferstanden

Autor: Markus Rex

 

Ostern ist der größte Feiertag für uns Christen. Wir schauen zurück auf das große Erlösungswerk durch das Opfer Jesu Christi. Zusammenfassend schreibt Paulus an die Gemeinde in Korinth, “dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften” (1.Kor.15:3-4).
In den Evangelien haben wir einen ausführlichen Bericht darüber; angefangen vom Kampf Jesu im Garten Gethsemane bis hin zu Seiner Auferstehung und schließlichen Himmelfahrt. Die Evangeliumsberichte zeigen uns, wie Jesus zerschlagen und blutend am Kreuz hängt, dort qualvoll stirbt, und dann in eine Grabhöhle gelegt wird. Etwas später sehen wir Ihn als auferstandenen Christus wieder bei Seinen Jüngern.
In den Briefen jedoch lässt uns der Heilige Geist tiefer schauen und mit einem Mal entdecken wir uns selbst am Kreuz. Jesus ist für uns Menschen gestorben. In dem Augenblick wenn jemand diese Erlösung für sich annimmt, stirbt er selbst mit Jesus am Kreuz, sein altes Leben wird begraben und er ersteht zu einem neuen Leben auf. Paulus sagte von sich: “Ich bin mit Christus gekreuzigt, so lebe nun nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir…”(Gal.2:20). Wie konnte Paulus das sagen? Er war nicht einmal dabei, als Jesus gekreuzigt wurde. Also, wie konnte er sagen, dass er mit Christus gekreuzigt sei? Er beschreibt im Galaterbrief eine geistliche Realität, die ihm geoffenbart wurde. Aus Gottes Sicht sind wir mit Christus gekreuzigt und begraben worden. Das alte, von Sünde und Problemen beherrschte Leben ist vorbei. Wir sind mit Ihm auferstanden und leben jetzt in einem neuen Leben (siehe Röm.6:4), “…so dass wir der Sünde nicht mehr dienen” (Röm.6:5), sonder vielmehr “…im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus” (Röm.5:17).
“Nun ja”, sagst du vielleicht, “schön wäŕs ja, aber ich merke davon nicht viel.” Es gibt vielleicht Sünden, schlechte Gewohnheiten oder widrige Umstände, die dich immer noch im Griff haben. Derselbe Apostel Paulus schrieb an die Philipper: “Verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern” (Phil.2:12). der Ausdruck “Furcht und Zittern” ist bei Paulus eine Redewendung für Demut. Beachte einmal, obwohl wir durch Christus bereits errettet sind, werden wir aufgefordert, das nun in unserem Leben Wirklichkeit werden zu lassen. Dies geschieht folgendermaßen. Zunächst einmal erkennen wir in aller Demut an: Gott hat Recht! Das, was die Bibel sagt, ist wahr! Dann sprechen wir das aus, was wir in unsrem Herzen glauben (auch, wenn wir es noch nicht erleben.): “Jesus hat mich von Sünde, Krankheit und Nöten erlöst. Ich bin mit Christus gekreuzigt, so lebe nun nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Gemäß der Bibel bin ich frei von dieser und jener Angewohnheit.”
Auf diese Weise wachsen wir in die wunderbare Erlösung hinein, die Jesus für uns vollbracht hat und der Segen dieser Erlösung wird sich mehr und mehr in unserem Leben entfalten.
Ostern – das ist der Sieg Jesu über Hölle, Sünde, Tod und Teufel. Und Sein Sieg ist dein Sieg.
“…und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?” 1.Joh.5:4-5

 

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